Hecke

Zeitiges Frühjahr und trübe ein Schimmer.
Unweit vom Hause, inmitten der Felder
vor mir liegt der Weiler. Dahinter die Wälder.
Ich stehe vor Hecken, gereiht wie ein Zimmer.

Und tritt man hinein durch das offene Tor,
und liest man die Sagen von Dagoberts Taten,
dem König, der hier sich versteckte. Auf Pfaden,
geheimen. Verfolgt von den Seinen und vor

den noch rasselnden Säbeln geschützt. Denn die Schmiede
vernagelten Hufeisen anders herum,
und der König war somit gerettet. Darum

verschenkte er Wälder. Es herrschte ein Friede
den Bauern. Jahrhunderte später, es nahten
die Kriege erneut, und die Bauern: Soldaten.

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About noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
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