Monatsarchiv: Juni 2011

Höhlentor

Dort stehen zwei am Höhlentor blicken hinein und ich hinaus sie bemerken mich nicht, mich an der Wand Stehende. Schwer hängt die Kapuzinerkresse Sonne und färbt den Himmel purpurn Zugvögel queren fern und lassen sich vom Farblicht leiten selbst Wolken … Weiterlesen

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Wir

Meine Hände fahren Wolken auf deinem Haar und meine Zunge gleitet über deinen Nacken mit Fingernägeln füge ich dein Ohr es perlen Klänge in arabisch Moll; forme meinen Körper ganz und gar mit deinen Schöpferhänden lege deinen Löffel tief in … Weiterlesen

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Land

Eine karstige Stille spannt sich um einen Stein sammelt Gespinste und hüllt sich in grasbewachsenes Land vor den Deichen es ist die grenzübertretende Ruhe geißelnd sich selbst und reinigend auf dem Weg zu Ufern hinter den Deichen.

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Kurze Nacht

Die Nacht ist lau und wolkenschwer hoch in der Buche schimpft der Schwarzgefiederte die Thuja mahnt zur Schweigsamkeit hellenische Erinnerungen blühn. Auf meinem Weg an Mauergärten Brennessel vorüber begegne ich den Ranken des gezähmten Weins. Ein dumpfer Moderduft aus Gräben … Weiterlesen

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Abgesang

Die längste Zeit warst du meine Begleiterin als ich dich beanspruchte warst du unzugänglich du dientest mir ungefragt doch ohne Erfolg wir fanden andere Wege ich liebte dich die längste Zeit und nun bist du fort vorhersehbar zwar doch ohne … Weiterlesen

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Sänfte

Ein Licht gleißt dahinter, es flutet die Bahnen von anderer Seite die Hoffnung auf was noch nicht sichtbar, doch Ränder bewegend die endlose Bläue streift sich gespenstisch, mondän ein Fledermaustreiben schattet die Sänfte entrückt und vibrierend zum Abendkonzert blass ist … Weiterlesen

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Deine Hand damals

Eine heiße Wolke umraumt mich warm, die ausgetragenen Finger deine geräumige Zuversicht darinnen ich schöpfte die allererste Annäherung unserer Fingerspitzen flüchtig wie Regen vergangen und wieviele wilden Dornen überwucherten uns auf dem Weg zu ihrem Lebensrecht verkratzt wir schadeten uns … Weiterlesen

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