Schwerelos

Das Junggesellen Meer erscheint als Zeus
und auf dem Kopf stehend gleicht es Medusa
aus dem Urgrund steigen Blasen
Schäume und die mächtige Pandora

Inseln mit Geysiren kalben Wolken
die als graugefilzte Schwimmlinge
das harsche Blendlicht fluten lassen
es durchquert die Räume, perlt.

Liebliche Weiten sehnsuchen
fluchtlosen Tod durch Ertrinken
durch schlammiges
kohlendes Sumpffieber

das Schwere schwelt und schwebt zu Boden
bleicht, schwärzt und
jagt das Gleißen zum Himmel davon
hinterlässt die kühlen Anfangsgründe

Vermächtnis aus der Urzeit Rädchen
das aufgewühlte Band wie Ganglien
versetzt in Halbschlaf mich sowie Entziehung

aus der Amphore
die die Satyrn bei der Weinles leeren
entströmt die freigedampfte
Gegenform des Maßlosen.

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About noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
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