Stockrosensonett

Die Stockrosen schwanken. Von Stürmen gebogen
und bleich aus der Farbe so gleichen sie matten
und dürstenden Menschen bei Anbruch der Schatten
der Nächte, und schwer ihre Glieder, dass Wogen

des Friedens, des Sattseins schon stocken. Ein Morgen
lässt Hoffnungen einatmen zwischen den Leinen
von Ställen und Feldern, von Lachen und Weinen
und untereinander. Gehen die Sorgen

mit Wind und mit Wetter, mit Wohlsein der Tiere
wie viel hat man nicht in der Hand. Und so schön
sind die Gärten, zu pflegen wird kosten. Versöh-
nen mit all jenem Sauergewiss. Kühe und Stiere

und Hühner und Gänse, sich selbst zu erhalten
die Freunde, Gefährten, das Leben gestalten.

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About noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
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