Sand

Bald werden die Gäste gegangen
sein oder sich hinter die Bäume
zurückziehen auf der Suche nach
einer glucksenden Bleibe mit einer

Flasche Sekt gesegnet die Gläser
stecken im Sand nach Muscheln
suchen Zehen und Fersen die
schöneren Steine werden vom

Boot ausgerufen das auf der
großen Decke nebenan die
Planken knacken lässt in Flüster
tönen nur damit die Nacht den

Sand aus Kleiderritzen kehrt
der letzte Schluck aus ihrer
dunkelgrünen Glaskaraffe auf
gesparte Worte ganz am Schluss…

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About noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
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3 Responses to Sand

  1. evelyne w. says:

    ich spare mir keine worte auf …
    das erinnert mich so an meine jugend! nächte …

    lg lintschi

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