Schwarz des Fensters

In einem Mantel aus taubem Wasser
treibe ich dem Dämmern entgegen
es ist die Stunde vollendeter Stille
die irritiert
weil unbemerkt
die Richtung sich davonschleicht
ich bleibe sitzen
obschon der Sessel ohne Lehne
als halbbedeckt
ins Schwarz des Fensters rundernd
und im Wechsel an den Spiegel stoßen
in Lavertezzo hängen bleiben
nur dein weißes Laken und seine Poren
rascheln mir
es wird mein Segeltuch im heißen Wind

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About noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
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