wandelstunde

auf verlornem posten & an dieser
stelle kehren stimmen aus dem
ewiggestern wieder still ist es
sehr still & allzu schnell gerinnt

die stunde meines wandels durch
die dämmerung zu fischen unterm
eis die steilen dächer meines dorfes
singen mit dem wind ein unbekanntes

wiegenlied still war die nacht & auch
die pferdeweide nähert sich dem
schmalen fluss man rückt zusammen
& sucht dann erst recht die freiheit

eines zeitenreigens eines fingerreibens
in den ausgespülten manteltaschen
auf verlornem posten & im hohen
spiegel bleiverglaster scheiben.

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About noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
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