Verwoben

Ich ahne es
ich – sah es auf der Seite
oder täuschte ich – mich?
das Loch!
katzengroß!
tastend fahre ich am Netz entlang
die Rippen werden langsam glatt
Masche für Masche
vor und zurück
ach wie verdamme ich mich!
habe es gebraucht
gesucht und hineingekrochen
Flucht!
Schutz!
es war mir Zeichen
wie es sich
mir angeboten hat
komm zu uns
haben sie mir zugerufen
und es war sanft zu mir
gefangen aufgefangen
geborgen und verborgen
verwoben wurde ich
doch ich habe nicht gewusst
wie sehr es mir die Aussicht verstellt
wäre sie wenigstens aus Glas …
ich – muss ins Weite sehen
das sanfte Rund der violetten Hügel
die blaue Sonne die abends
auf der Brücke wandelt zwischen Blumenrufen
im Geäst des Schattenbaumes
sich mit ihren Zweigen vernetzt
nur – für die Nacht
nun sei
das Ende
endlich
auch meiner – Schlummernacht!

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About noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
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