Schwarzes Rauschen

Unsichtbares obgleich schwarzes Rauschen und
im Gegenüber wirft das Klappern auf den Nachtbalkon
die Frage auf die Wiederholung eine Uhr schlägt halb
es knistern Wolkenfinger an die lange Regenrinne

unaufhaltsam wiegen Bäume sich und betten mich
in ihr Gefieder in des Windes Daune jenseits aller Schwere
die auf kühlem Glasgrund auf den neuen Morgen wartet
wasche ich den Staub von meinen Kerbgedanken

einen andren Fluss zu finden jenseits der bekannten
Kreuzungen jenseits Erklärungen wenn dann
die Symphonie der Wissbegierden halbwegs stimmig
lege ich mich einer Weide in die Arme bette mich

in schwarzes Rauschen einer unterwegnen Schnecke
meine Sinne greifen nach dem Duft der Lilie die sich damals
zu mir vorgewagt die mich betört und selbst die harschen
Worte untergräbt an einem unverbrauchten Tag.

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About noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
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