Weiße Töne

An den Ufersäumen dieser Felswand
rauschen Schottersteine vor die Füße
Wurzelwichte rufen hallig und vom Oberwald
die Schritte nähern sich im Widerspiel

der beinah weißen Töne füßig wehen
Erdbeerglocken himmelneigend ein paar Zacken
Rudiment von erotoner Dreisamkeit mit Partyfeeling
Vorabfreude Geistersteigen fern dem Heimweh

schwinden Balken auf dem Handy und ich schreibe
nur für später für ein Tagebuch des Lyr –
es sind die Augen die Gefühlen eine Farbe geben
und erst recht die Ohren Poesie des Bäumesägens

trennt die Einsamkeit der Kraxler von
den Almengängern ich zerdrücke eine Schote
weil die Hitze sich auf meine Schultern legt
von blumensattem Hochmoor hinter Klüften.

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About noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
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