Suppenzeit

Stürme die mich erfassen und mit sich reißen
im Fragesatz eines Sommers gezeugt und
getürmt zu peitschenden Wellen im Dunkel
der Worte silbriger Felder zu Boden gedrückt

zähle ich Pfützen die an Halmen wehen
wie Wimpel in die ich springe und im Untergehen
das Weltall des Frühlings verlasse das Wachsen
legt sich zur Ruhe solange die Böen an Rosen zerren

die Blätter an Bäumen verspinnen zu schwarzer Seide
und Sträuße von Wegwarte zur Reife gemahnt
eine Art Suppenzeit quillt aus den vollen Taschen
deren Würze uns hoffen macht auf ein Wiedersehen.

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About noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
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