Eingekeilt

Das letzte gelbe Laub wölbt sich
im Sonnenregen gleisseits zieren
Stümpfe noch den Hang von dem
ein Kürbis auf dem Fensterbrett

herumwühlt des imaginären Hauses
ewigjung die Schatten die dem
Kreisel längst vorausgeeilt und finger
fühlig zwischen krumm gewachsnenen

Wänden eingekeilt die offne Wunde
ein paar Stützen zwingen sie zum Atmen
doch das Lückenaltern will beschleunigen
und polstert sich mit einem Luftzug aus

das ungeborne Kind wird eines Tages
vielbewundert seine Decken hängen
lassen obschon die Haut noch feucht
und in den Windeln seine Brüder zähmen.

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About noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
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