Libellenmais

Im Labyrinth des Maises tief verborgen
Blätterrascheln lauschen huschen Mäuse
tanzen Meisen dem Geliebten nach wie vor
hingegen suchen irgendwo zwei Schritte rasch

das Weite Hülsenblätter lösen sich im Dunst
des Sommers und entblößen ihren runden
glatt gesprossten Leib ihr Bart vertrocknet
oder längst verraucht von Kindern welche

eiländig erwachsen werden wollen jener Duft
nach wildem Fleisch das ich begehre ungezügelte
Inanspruchnahme eines Sonnenhügel-Leibes
nach dem schwarzen feisten Huitlacoche

nach der Mosaikjungfer die mich umsaugt
die uns zusammenfügt doch tausend Kolben
wirren mich wenn meine Hände sie erfolgen
ihre Härte dekadenzen und den Umfang

dunkelblau empfänglich halten Schillernetze
mich in Flügelzaum zerbrechlich zwischen
Früchten meines Tupfenkörpers flaumt
ein wahnungsvoller Tanz mit Ballyhoo mit ihm.

Advertisements

About noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
This entry was posted in Uncategorized. Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s