Wintertage

Den Füller abgelegt er rollt auf Teppichstufen
tanzt den letzten Rock´n Roll ein Wüstentanker
nimmt ihn auf die Reise über Winter ausgezehrt
der Wind der um die kahlen Stämme summt

der Regen winkt an ihm vorbei ins Tal verwandelt
Zehrungswege in gemalte Spielplätze mit Beulenzäunen
wo auch jener Eckhund gellt mit stolz geschwellten
Zähen seinem Echo lauschend bis zum weiteren

Verdruss der Fahrenden die füllerlos die Maschen
mit den Fingern tasten und die Zwischenräume
messen bis auch sie verebben nur mehr Birkenrinden
werden Tinte an den schriftverblichnen Wintertagen.

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Über noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
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