Duft der Dunkelheit

Dick verschneite Tannen senken dieses
abgetagte Jahr sein Atem endet still
die Kreatur gebogen und verbeult
im Kampf um Überleben seine rechte Seite

bleiern doch aus seiner Mitte glitt bereits
der Laich ins Algennest die Stunden
klingen körnig es sind einzelne auf ihrem Weg
zu neuen Namen füllen sich mit anderen Details

und taumeln ihrer Jugend zu wenn Tannenschnee
das Meer gesegnet hat doch du gingst fort
so ohne Abschiedswort und Duft der Dunkelheit
im Widerschein der Wandelsilben

ist der Stille Lärm grandios das Gestern nahm dich
an die Hand und Schnee deckt dein Gesicht
vor meinen Augen Stufen abwärts geh auch ich
dem Feuertor entgegen dieser stummen Sehnsucht.

Werbeanzeigen

Über noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s