Gelbe Steine

Durch die Papillen haucht ein Mondennebel
der sich wolkt zu Samen die in Bäumen hängen
Schafe wechseln das Refugium die Lämmer
schaukeln in den Wintergarten hier am Staubereich

zwängt eine Meise sich ins alte Frühlingskleid
das Weihnachtslied drängt sich mir auf ich hatte es
im Schnee verloren liegt auch jener Kirschbaumgarten
den Kaninchen querten frisch gemäht der Weg

die Sichel hängt im Baum dort wo wir hangwärts
ernteten im Fenster zweigt Orange den Gitterhimmel
und ich lege meine Hand ins Feuer gleite über einen
Stämmezaun der über gelbe Steine zieht so knollig

sind sie uns vertraut auf farbneutralen Wellenteppichen
sieh nur den Pappelsaum in dem ein Falter gondelt
zwischen fahlen Straßenlichtern purzeln Klänge
durch ein Schlüsselloch und innen fließt die Sonne.

Advertisements

About noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
This entry was posted in Uncategorized. Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s