Duft der Weltumseglung

Das gletscherfremde Lager wie es uns
lakonisch berührt während wir
ein paar Details herausarbeiten
an der Hafenmole begrünt uns
der Duft der Weltumseglung

zwischen den herausgekramten Wänden
sehnen wir uns nach dem ersten Schritt
auf einer schmalen Brücke
dessen Koreanderspur wir einweihen
& der Nähe unsrer Sedimente

von irgendwoher spielt uns die Oboe
das Lied der Schaltjahresnacht
weiße Streifen sinken in deine Hände
& gläserne Ziegel vibrieren
in den Spuren der Verwehung

du bietest mir ein Tor das ich durchschreite
auf einem Weg der Besiegelung
schweifen wir ins Hügelland
der blaumelierten Düfte
das Tau gelöst vom Wind
der uns auf Flügeln trägt.

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Über noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
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