Einheimlich

Fingerbiebernd tasten wir entlang an
einem Flauschewollefaden den wir
zentimeterweise lösen deine Oberarme
fluren meinen Lippen schon entgegen

in den Tälern deiner Wangen spielt
der Film vom roten Fuchs in Frankfreichs
Westen deine raue Stimme führt mich
dichter zu dir – an Gestaden unseres

Liebesflusses baden wir auf Wolkenreliefs
die wir gesponen haben tauchen ein ins
Element des Edens tiefer auf die Gründe
zwischen Wasser Erde Moos und Stein

die weiter tragen als die Schwere je
zu hoffen sah wir lösen uns im Innenreich
sakraler Tempel denn das Schillerlicht
erfasst auch uns im einheimlichen Werden.

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Über noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
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