Pergamentstaub

Die Luft verdichtet sich mit Pergamentstaub
scharfe Krümel und wir tänzeln wie auf Spitzen
um das dunkle Segeltuch an dessen Ufern wir
gestrandet sind es deckt die weißen Placken zu

bevor die Wände neu gebilligt weihen wir den
rauen Boden ein und jenes Wasser schwebt
noch morgen dort das Potenzial der Mauer
neben dem Kamin die Deckenbalken frei bis

zu den goldnen Ziegeln undurchsichtig für
das dauerhafte Täubchengurren das sich
über uns ergießt an Schattenrändern fließen
Wolken in die gute Stube und umnebeln selbst

die tiefen Ecken alles Kantige verschwindet
in dem miteinandersanftbewegten Taumeltau
in dem die kristallinen Blumen wilder wachsen
und wir werden Teil des Himmelssegeltuchs.

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Über noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
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