Hand in Hand

Hand in Hand mit ersten Zierkirschzweigen
unterm Manteldach erklimmen wir
den Wiesehügel einer Fatima
auf ihrem Wolkendrehmoment

und trotz der Stürme vieler Zweisamkeiten
ist noch immer Platz zu ihren Seiten
ist ihr Heimweh halb türkis und teppichuntermalt

wir gehen Hand in Hand ins Schweigen
denn das Federvieh gibt sich den Ton
die marmorierten Katzen mögen rennen
hin und her im Strom der beiden Sprachen

trotz der Stürme jener Kriegerjahre
und mit ihren Spuren in Beton gegossen
liegt das Heimweh unversehrt am Brunnenrand.

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About noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
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