Pantomimenspiel

Im Zählen meiner Jahre und im
Pantomimenspiel mit Missmuttreibern
die das ungeliebte Kind der Formengießer
mit dem Bade ausschütten und selbstverliebt
das eigne Faltenzentum nur zu gern beträufeln

höre ich das Quietschen jenes Zaunes
zwischen mir und diesen Dämmerfurchen
welche nur ein Stehtmirzu herunterbeten können
und die Schuld jedweder Art mit Schaum vorm Mund
in ihre Gießkannen verbringen

sie läuft ins Leere eine Leere die wir eines Tages
selbst genießen dürfen als da lägen grüne
Decken aus Beton ein Regen aus dem Gift
der Bräsigkeiten eine Poesie erfüllt von
Selbstbesessenheit und Mordgelüsten

und doch spiel ich nur ein Pantomimenspiel
das Gegengift hab ich noch nicht gefunden
und den Schlüssel für die rostgefransten Schlösser
gab ich jemand anderem nicht wissend
ob er ihn jemals verwenden wird.

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Über noemisell

Ich bewege mich im Bermuda-Dreieck von Gefühlen-Gedanken-Gedichten/Geschichten. Manchmal verschlingt es mich.
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